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31. Juli 2011

Der Rosenelf...



Inmitten eines Gartens wuchs ein Rosenstrauch,
der war ganz voller Rosen,
und in einer davon, der schönsten von allen,
wohnte ein Elf; er war so winzig klein,
dass kein menschliches Auge ihn sehen konnte,
hinter jedem Blatt in der Rose
hatte er so wohlgestalt und hübsch,
wie ein Kind nur sein konnte,
und hatte Flügel an den Schultern,
hinab bis zu den Füßen.
Oh, es war ein Duft in seinen Zimmern,
und wie hell und schön waren die Wände!
Sie waren ja die feinen hellrosa Rosenblätter.

Hans Christian Andersen  (1805-1875)




Einen rosigen Sonntag Euch...

Herzlichst

Hella K.



28. Juli 2011

Ein männlicher ...




Ein männlicher Briefmark erlebte
Was Schönes, bevor er klebte.
Er war von einer Prinzessin beleckt.
Da war die Liebe in ihm erweckt.
Er wollte sie wieder küssen,
Da hat er verreisen müssen.
So liebte er sie vergebens.
Das ist die Tragik des Lebens!
 
(Joachim Ringelnatz)



Herzlichst


Hella K.



25. Juli 2011

... for me ...


Manchmal ist meine Welt
ohne Regenbogen.
Es fehlt das Strahlen.
Alles wirkt nur grau in grau.
Dann denk ich mir sofort alle Farben,
setze sie mitten in die Fröhlichkeit
und flüstere leise:
Das wurde höchste Zeit :-)





Dieses Gedicht ist ganz allein für dich gedacht, lächel...






Ich danke Dir, liebe Edith, Du bist ein ganz feiner Mensch....


Herzlichst

Hella K.





24. Juli 2011

Ein Freund...

„Einst war in einem fernen Königreich eine Krankheit ausgebrochen, an der alle zu sterben drohten. Der Zufall fügte es, daß just zu dieser Zeit ein weitgereister Arzt zum Palast kam, der eine kleine Flasche Medizin mit sich trug, gerade genug, um eine einzige Person vor der Seuche zu bewahren. Die Wachen führten ihn vor den König. Der König ließ die Weisen seines Landes zusammenrufen und fragte sie, ob er das Wasser des Lebens zu sich nehmen solle. Und die Weisen antworteten: 'Aber ja, großer König, wenn du das Wasser des Lebens nicht trinkst, mußt du sterben. Darum trink es, und so bleibt der Edelste von uns am Leben!' Nachdenklich fragte der König: 'Sind eigentlich alle Weisen aus meinem Land heute hier?' Und siehe, es stellte sich heraus, daß einer fehlte, der im äußersten Winkel des Königreichs lebte. Da befahl der König, auch diesen herbeizuholen. Das dauerte viele Wochen. Als der Alte schließlich vor dem Thron kniete, richtete der König die gleiche Frage an ihn. Der Weise überlegte lange und fragte dann: 'Wirst du, großer König, das Wasser des Lebens alleine trinken, oder werden auch andere davon trinken?' 'Es ist nur ein Fläschchen da,' entgegnete der König, 'und das reicht gerade für eine Person.' 'Edler König, in diesem Fall rate ich dir, den Becher nicht zu leeren. Denn siehe, wenn einer allein überlebt, ohne Freunde, Familie, sein Volk, dann fehlt ihm alles, dann ist er lebendig tot.'“

(unbekannt)







"Ein Freund ist ein Mensch, der mich so nimmt wie ich bin - und nicht so, 
wie er am wenigsten Schwierigkeiten mit mir hat."



Es zeigt sich doch immer wieder, wer ein wahrer Freund ist oder sich nur "Freund" nennt...

Ich wünsche Euch einen freundlichen Sonntag.....

Herzlichst 

Hella K.



23. Juli 2011

It's no sunshine...


Du bist gefangen in dir selbst –
Ein Gefühl eingehüllt in einem Spinnennetz –
Du willst fliehen – du bist verletzt –
Wer in deinem Inneren dich ruhelos erscheinen lässt?
Ein tiefer Atemzug gewährt Frische in dich hinein –
Angenehme Träume suchen den Weg zu dir – in dein Seelenkämmerlein –
Ein Lichtschimmer erweckt neues Leben in dir –
Nicht aufgeben – du führst in deinem Leben selbst die Regie –
Wende dich nur all dem zu was für dich gut ist – vergiss das nie.


(Ein Klick auf die Autorin und Ihr landet auf dem Gedichte-Blog von Karin Lissi)




Herzlichst

Hella K.



19. Juli 2011

Menschen...





Es gibt Menschen bei denen du deine Beine und deine Seele baumeln lassen kannst.
Du kannst einfach nur du selbst sein, ohne Fassade, ohne Zweifel,
manchmal sogar ohne Worte.
Diese Menschen sind selten, hat man einen gefunden muss man ihn festhalten.

(Autor: unbekannt)






Herzlichst

Hella K.





17. Juli 2011

Glücklich...

Glücklich, wer liebt und nicht wünscht,
deshalb geliebt zu werden!
Glücklich, wer ehrt und sich nicht wünscht,
deshalb geehrt zu werden.
Glücklich, wer dient und nicht wünscht,
deshalb bedient zu werden.
Glücklich, wer andere gut behandelt
und nicht wünscht,
deshalb gut behandelt zu werden.

(Aegidius von Assisi)




Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

(Wilhelm von Humboldt)
Herzlichst

Hella K.





10. Juli 2011

Du bist, was Du denkst...


Du bist heute das was Du gestern gedacht hast.
[ Martin Luther, Theologe ]




Mit der Kraft der Gedanken bestimmen wir nicht nur über Gesundheit und Krankheit, sondern unsere Gedanken sind unser Schicksal. Das ist eine Gesetzmäßigkeit, der sich keiner entziehen kann; aber gleichzeitig eine wunderbare Chance.
[ William James, Philosoph und Psychologe ]




Sei dir dessen bewusst, dass dich derjenige nicht verletzen kann, der dich beschimpft oder schlägt; es ist vielmehr deine Meinung, dass diese Leute dich verletzen. Wenn dich also jemand reizt, dann wisse, dass es deine eigene Auffassung ist, die dich gereizt hat. Deshalb versuche vor allem, dich von deinem ersten Eindruck nicht hinreißen zu lassen. Denn wenn du dir Zeit zum Nachdenken nimmst, dann wirst du die Dinge leichter in den Griff bekommen.
[ Epiktet, Griechischer Philosoph ]




Niemand kann glücklich sein, wenn er keine Gedanken der Zufriedenheit und des Glückes pflegt.
[Marc Aurel, Römischer Kaiser ]


In diesem Sinne einen schönen Sonntag....!!!

Herzlichst


Hella K.




9. Juli 2011

Ich ...

sinn spüren
gedanken ertasten
illusionen entdecken
herzsprache flüstern
lautlos rufen
narben erkennen
schatten heben
licht trinken
und
mehr
noch
mit
dir...

© Edith Hornauer

Edith über mich ... "Diese kleinen Gedanken habe ich so aus dir heraus stets empfunden, ... "  zu meinem gestrigen Geburtstag.

Vielen Dank dafür liebe Edith...!!!






Einen sonnigen Samstag noch...


♥lichst


Hella K.

3. Juli 2011

Alles, was bleibt

 
Gefühl, Gedanken, seine Nähe,
der Ton seiner Stimme,
der Duft seiner Haut
all das bleibt
Der Schmerz über das Vergangene,
der Platz für ihn im Herzen,
die schönen Stunden
all das bleibt. Jedes Wort, jede Zärtlichkeit
jede Minute, an die man sich erinnert
an seine Worte, wie er sagte,
dass er sie liebt all das bleibt. Schmerz und Zorn über das Goodbye
ob nun echt, ob Eitelkeit,
auch der Kampf zwischen Gefühl und Verstand
auch das bleibt für sehr lange Zeit. Schau nach vorn, denk nicht zurück,
bewahr die schönen Stunden Dir im Herzen,
atme durch und lieb das Leben denn Leben ist es,
was für immer bleibt

(Erich Fried)





Einen schönen Sonntag... er wird sehr ruhig werden...



Vielleicht

Erinnern
das ist
vielleicht
die qualvollste Art
des Vergessens
und vielleicht
die freundlichste Art
der Linderung dieser Qual ...



Herzlichst  
 
Hella K.


2. Juli 2011

Mohnblumen...



Mit roten Feldmohnblumen
Hatt’ ich dein Haar geschmückt,
Die roten Blumenblätter
Die sind nun alle zerdrückt.

Du bist zu mir gekommen
Beim Abendsonnenschein,
Und als die Nacht hereinbrach,
Da ließest du mich allein.

Ich höre die Stille rauschen
Und sehe die Dunkelheit sprühn,
Vor meinen träumenden Augen
Purpurne Mohnblumen blühn.

(Hermann Löns)




Herzlichst

Hella K.




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