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12. Februar 2011

Was hat das Genießen einer Tasse Tee mit dem Leben zu tun?...



...der Philosoph Thich Nhat Hanh beschreibt das Genießen einer Tasse Tee so:

"Du musst dich vollkommen dem Augenblick hingeben. Nur dann können deine Hände die angenehme Wärme der Tasse spüren. Nur in der Gegenwart, in diesem Augenblick, kannst du das Aroma genießen, die Lieblichkeit kosten, weißt du den feinen Wohlgeschmack wirklich zu schätzen. Solltest du statt dessen über die Vergangenheit nachsinnen oder furchtsam der Zukunft entgegenblicken, wirst du auf Erfahrung, diese Tasse Tee zu genießen, verzichten müssen. Du wirst irgendwann auf die Tasse hinunterblicken und bemerken, dass der Tee verschwunden ist."






Das lässt sich auch auf das Leben übertragen. Wenn es mir nicht gelingt, die Gegenwart bewußt zu erleben, werde ich mich irgendwann umschauen und feststellen, das sie vergangen ist. Ich werde das Gefühl für den Duft und die Schönheit des Lebens versäumt haben. Es wird mir so vorkommen, als sei es mit ungeheurer Geschwindigkeit an mir vorbeigezogen. 

Die Vergangenheit ist beendet. Ich lerne aus ihr und löse mich davon. Die Zukunft aber hat noch nicht begonnen. Ich kann sie planen, aber ich verschwende keine Zeit damit, mich um sie zu sorgen. Sich Sorgen zu machen ist sinnlos. Erst wenn ich aufhöre, das heraufzubeschwören, was bereits geschehen ist, und mich vor dem zu fürchten, was vielleicht nie geschehen wird, werde ich die Gegenwart, den Augenblick, wirklich erleben. 


Erst dann werde ich die Freude des Lebens spüren.





"Vergangenheit ist Geschichte, Zukunft ist Geheimnis, aber jeder Augenblick ist ein Geschenk."




Herzlichst


Hella K.



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