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31. Dezember 2012

... Scheine, strahle, leuchte ...


Mögest du dich daran erinnern, dass du ein Licht bist,
das die Macht besitzt, die Finsternis zu vertreiben.
Drum: Scheine, strahle, leuchte und zeige dein Licht,
ohne jedes Zögern und ohne Angst zu verbrennen.
Zeige dich in all deiner Pracht und deiner ganzen Macht,
beschenke uns und zeige, wer du in Wirklichkeit bist.


(Manfred Miethe


Foto: © Hella Kiss - All Rights Reserved



Meine lieben Leser, Blogbesucher und Freunde,

ich wünsche Euch von Herzen alles Gute für 2013 !!!

Mögen Eure Wege Liebe, Licht und Lebensfreude begleiten. 
Möget Ihr lachen, innehalten und in Liebe Dinge loslassen, die Ihr nicht ändern könnt. 

Ich sage danke für jeden Besuch und für jeden Kommentar!


Herzlichst

Hella K.



24. Dezember 2012

Heilig Abend


Heute spiegelt in Gesichtern,
auf dem ganzen Erdenrund,
sich der Glanz von hellen Lichtern,
in der weihnachtlichen Stund.
Kerzen werden nun entzündet,
bunt geschmückt hat man den Baum,
Nächstenliebe wird gegründet,
webt sich in den Zeitensaum.
Festtagswürde schwelgt in Roben.
Nässe netzt das Winterkalt.
Dankend schreitet man zu loben
Gottes Sohn in Kindsgestalt.
Chorgesänge – Glockenklänge.
Schweigend deckt die Dämmerung
müde Straßen ohn’ Gedränge,
ohne Hast von Alt und Jung.
Kirchen öffnen ihre Tore.
Andachtsschwanger, der Choral
und ins lauschend Menschenohre
dringt die Botschaft aus dem Stall.
Still besucht in heil’gem Äther
warmer Friede diese Zeit.
Doch erstickt, schon wenig später,
frommer Schein in Wirklichkeit.

(Anette Esposito)






Ich wünsche 

all meinen Lesern, Besuchern, Freunde

 ein

 Frohes Fest!




Herzlichst

Hella K.



23. Dezember 2012

Vorweihnacht


Bald ist Weihnacht, wie freu' ich mich drauf,
da putzt uns die Mutter ein Bäumlein schön auf;
es glänzen die Äpfel, es funkeln die Stern',
wie hab'n wir doch alle das Weihnachtsfest gern.


(Volksgut) 





Ich wünsche Euch und Euren Lieben eine besinnliche Weihnachtszeit! 
Macht es Euch schön, nicht die Geschenke sind wichtig ... wichtiger ist, 
dass man beisammen ist und weiß, das jeder füreinander da ist. Genießt es einfach!


Herzlichst

Hella K.



16. Dezember 2012

Es gibt Menschen, ...

:
Es gibt Menschen,
die Angst davor haben,
sich in einer Liebe zu verlieren,
ohne sich ernsthaft zu fragen,
ob sie sich überhaupt schon
gefunden haben.

Verlustängste...
 Habe ich Angst,
das Gute zwischen uns
zu verlieren -
 oder habe ich Angst,
erkennen zu müssen,
dass ich es
schon verloren habe?

Leicht gesagt...
 Deine Ängste in Ehren,
aber dir bleibt
keine andere Wahl,
als sie zu verlieren,
wenn du deine Träume
leben willst.

(Gedichte von Hans Kruppa aus seinem Buch "Liebesgedichte") 





"Angst ist nicht dein Feind, sondern dein Lehrer.
Solange du die Angst bekämpfst, wird sie immer stärker werden und dein ganzes Leben beherrschen. Alles, was du bekämpfst, wird dich beherrschen.
Sobald du die Angst annimmst, wird sie schwächer werden und dir als Lehrer zur Verfügung stehen. Alles, was du annimmst, wird seine Macht über dich verlieren."
 (Manfred Miethe)

Ich wünsche Euch einen besinnlichen 3. Advent!


Herzlichst

Hella K.














8. Dezember 2012

Schicksal...


Man muss nie verzweifeln,
wenn einem etwas verloren geht,
ein Mensch, oder eine Freude oder ein Glück;
es kommt alles noch herrlicher wieder.
Was abfallen muss, fällt ab;
was zu uns gehört,
bleibt bei uns,
denn es geht alles nach Gesetzen vor sich,
die größer als unsere Einsicht sind
und mit denen wir nur scheinbar
im Widerspruch stehen.
Man muss sich selber lieben
und an das ganze Leben denken,
an alle seine Millionen Möglichkeiten,
Weiten und Zukünfte,
dem gegenüber es nichts Vergangenes und Verlorenes gibt.


(Rainer Maria Rilke)







Das allein macht glücklich, wenn wir uns unserer Rolle bewußt werden,
 und sei sie noch so unbedeutend.
(Antoine de Saint-Exupéry)


Ich habe beschlossen, glücklich zu sein, weil es besser für die Gesundheit ist!
(Voltaire)




Herzlichst

Hella K.




7. Dezember 2012

Hüte Dich ...


Hüte dich vor jenen,
die Antworten auf alle Fragen haben,
die sich selbst so sicher sind,
dass sie sich nicht mehr in Frage stellen;
die vergessen haben zu staunen, zu lachen und zu weinen.
Hüte dich vor jenen,
die dir sagen können,
was Gott ist und was du bist,
warum wir hier sind,
woher wir kommen und wohin wir gehen.
Hüte dich vor jenen,
die dir ihre Weisheit verkaufen wollen,
die die Wahrheit für sich gepachtet haben,
die glauben, alles zu wissen,
und behaupten, erleuchtet zu sein.
Du selbst bist das Licht, nach dem du strebst,
du selbst bist der Gott, den du suchst,
du selbst bist die Liebe, nach der du dich sehnst.
Erkenne dich selbst, schau in dein Herz,
dort findest du alles, was du brauchst.

(Manfred Miethe)




Vielen Dank Manfred Miethe für die Genehmigung zur Veröffentlichung Deiner Texte. 
Ich freue mich sehr darüber. 
 Näheres über den Schriftsteller und Übersetzer, erfahrt Ihr hier ...


Herzlichst

Hella K.






5. Dezember 2012

KÖNNEN ...


Worte können die Seele streicheln
Worte können den Herzen schmeicheln
Können in Ohren und Augen dringen
Können in Mägen und Mündern klingen
Worte können das Ich belügen
Worte können das Du betrügen
Können aus Ist Ist-nicht erzeugen
Können das Sein zum Nichtsein beugen
Worte können wie Stiche verletzen
Worte können wie Wölfe hetzen
Können die Luft zum Atmen fressen
Können das Blut aus dem Leben pressen
Worte besitzen unendliche Macht.
Du kannst sie nutzen. Doch gib gut acht.

© Jürgen M. Brandtner – 05.11.2012





Hier bedarf es nicht vieler Worte ... oder was meint Ihr?

Nicht das erste Gedicht von Jürgen Brandtner auf meiner Seite. Vielen Dank!
Wer mehr über den Regisseur,Schauspieler, Rezitator und Dozenten erfahren möchte, schaut einfach hier ... es lohnt sich!





Herzlichst


Hella K.




3. Dezember 2012

... sage Dank für ...



"Wenn du am Morgen aufstehst,
dann sage Dank für das Morgenlicht, für dein Leben und die Kraft, die du besitzt.
Sage Dank für deine Nahrung und die Freude am Leben zu sein.
Wenn du keinen Grund siehst, danke zu sagen, liegt der Fehler bei dir." 
(Tecumseh)



Morgens im Spreewald ...


Einen guten Start in die neue Woche ...!!!


Herzlichst

Hella K.




2. Dezember 2012

... , die stillen Wunder ...


"Mögest du dir Zeit nehmen, die stillen Wunder zu feiern,
die in der lauten Welt keine Bewunderer haben." -


(Irischer Segenswunsch)





Eine lichtvolle Zeit ... !


Herzlichst


Hella K.




1. Dezember 2012

Zum Advent...


Bleib einmal stehn und haste nicht 
und schau das kleine stille Licht. 

Hab einmal Zeit für dich allein 
zum reinen Unbekümmert sein. 

Lass deine Sinne einmal ruhn 
und hab den Mut zum gar nichts tun. 

Lass diese wilde Welt sich drehn 
und hab das Herz, sie nicht zu sehn. 

Sei wieder Mensch und wieder Kind 
und spür, wie Kinder glücklich sind. 

Dann bist von aller Hast getrennt, 
du auf dem Weg hin zum A d v e n t. 

(Autor unbekannt)


Fotos: © Hella Kiss - All Rights Reserved

Meine ersten Versuche nach langer Zeit,  wieder einmal ...Fröbelsterne. 
Aber Übung macht den Meister, es werden bestimmt nicht die letzten sein. 
Ich  habe meine Freude daran wiederentdeckt. 

Euch wünsche ich ein schönes 1. Adventwochenende!!! Macht es Euch schön ...


Herzlichst

Hella K.





28. November 2012

Eingeigelt ...


Eingeigelt
in der Kälte
du bleibst bei dir
gehst nicht vor die Tür
igelst dich ein in der Stube
hinter der Stirn

Sag weiter
was dich antreibt
von Tag zu Tag
erzähl von den Flügeln
die dir wuchsen bei Nacht

(Annemarie Schütt)





Herzlichst 

Hella K.






11. November 2012

Wirf Deine Gedanken ...


Wirf Deine Gedanken wie Herbstblätter in einen blauen Fluss.
Schau zu, wie sie hineinfallen und davon treiben.
Und dann: Vergiss sie!

~ Zen Weisheit ~




Aufnahme im Spreewald




Herzlichst


Hella K.




10. November 2012

Nebel ...


Seltsam im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum kennt den andern,
Jeder ist allein.
Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war,
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.
Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.
Seltsam im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

(Hermann Hesse - Eine Fußreise im Herbst)




Ein farbenfrohes Wochenende wünsche ich!


Herzlichst


Hella K.



3. November 2012

Zeit der Einsamkeit ...



Ich wünsche dir, dass du die Zeiten der Einsamkeit
nicht als versäumtes Leben erfährst,
sondern dass du beim Hineinhorchen in dich selbst
noch Unerschlossenes in dir entdeckst.

Irischer Segenswunsch




Möge Dich die Zeit der Einsamkeit Dich weiterbringen ... Dich bereichern.



Herzlichst


Hella K.



31. Oktober 2012

Vor dem Winter

 
Ich mach ein Lied aus Stille
Und aus Septemberlicht.
Das Schweigen einer Grille
Geht ein in mein Gedicht.
Der See und die Libelle
Das Vogelbeerenrot.
Die Arbeit einer Quelle.
Der Herbstgeruch von Brot.
Der Bäume Tod und Träne.
Der schwarze Rabenschrei.
Der Orgelflug der Schwäne,
Was es auch immer sei,
Das über uns die Räume
Aufreißt und riesig macht
Und fällt in unsre Träume
In einer finstren Nacht.
Ich mach ein Lied aus Stille.
Ich mach ein Lied aus Licht.
So geh ich in den Winter;
Und so vergeh ich nicht.

Eva Strittmatter



























Fotos: © Hella Kiss - All Rights Reserved



Die Bilder wurden im Spreewald aufgenommen ...


Eine schöne Woche noch...!


Herzlichst 

Hella K.









28. Oktober 2012

Licht am Ende des Tunnels


Tagsüber
lebe ich
völlig normal
denke
ich bin zufrieden
wenn andere lachen
lache ich mit
abends
merke ich
es stimmt nicht
tief innen
bin ich traurig
rufe leise
nach Hilfe
durch mein Lachen
andere denken
ich bin glücklich
ich lebe
doch vor langer Zeit
starb etwas in mir
Träume
Gefühle
Gedanken
manchmal
höre ich nicht
die Vögel singen
sehe nicht
die Sonne scheinen
fühle
mein Herz
versteinert
aber
ab und zu
wenn ich allein bin
schließe ich die Augen
höre still in mich hinein
und atme auf
ich sehe
am Ende des Tunnels
das kleine Licht
... Hoffnung.

(c) Karin Ernst





Herzlichst


Hella K.





26. Oktober 2012

Wie oft ...


Wie oft tun wir etwas, das sich nicht gut anfühlt?
Wir tun es, weil es jemand anderem wichtig ist, weil wir ihm nicht wehtun wollen oder seinen Zorn fürchten. Aber damit schwächen wir uns selbst. Wir missbrauchen uns in gewisser Weise.
Ein Nein kann also das kraftvollste Wort in unserem Leben sein, weil es gleichzeitig ein anderes Ja bedeutet. Nämlich ein Ja zu uns selbst. Ein Nein kann uns helfen, bei uns zu bleiben und unseren Standpunkt nicht zu verlassen.

Pierre Franckh




Herzlichst



Hella K.








19. Oktober 2012

Tu den Schritt ...



Tu den Schritt und wirf einmal alles weg,
so wirst du plötzlich die Welt wieder mit hundert schönen Dingen auf dich warten sehen. 

(Hermann Hesse)




... nachdenkenswert ...

Man muss nicht gleich alles wegwerfen, aber klein anzufangen ... bewirkt auch schon etwas!



Herzlichst


Hella K.


7. Oktober 2012

... Die wirkliche Liebe ...



"Einen Menschen zu nehmen wie er ist, ist noch gar nichts, das muß man immer. Die wirkliche Liebe besteht darin, ihn auch zu wollen, wie er ist." 

(Emile Chartrier)




Einen guten Start in die neue Woche!

Herzlichst

Hella K.




4. Oktober 2012

Es wird Herbst ...



Es wird Herbst
drinnen
auch draussen
die Seele
entblättert sich
friert
sehnt sich danach
ummantelt zu werden
und es wird
still
in uns.

©dl 08/05


Foto: © Hella Kiss - All Rights Reserved



Wieder etwas Sinnliches von http://www.sinnliches.ch/ !!!!


Herzlichst

Hella K.




30. September 2012

Dies ist ein Herbsttag,...


Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was von dem milden Strahl der Sonne fällt.

(Friedrich Hebbel)









Ein strahlend blauer Himmel,
die Bäume färben sich langsam herbstlich ein,
welch schönes Naturschauspiel. 


Einen schönen Herbstsonntag wünsche ich!



Herzlichst


Hella K.




23. September 2012

Ich lerne sehen ...


:

Ich lerne sehen. Ich weiß nicht, woran es liegt, es geht alles tiefer in mich ein und bleibt nicht an der Stelle stehen,wo es sonst immer zu Ende war. Ich habe ein Inneres, von dem ich nicht wußte. Alles geht jetzt dorthin. Ich weiß nicht, was dort geschieht. (…) Ich lerne sehen. (…) zum Beispiel, (…) wieviel Gesichter es gibt. Es gibt eine Menge Menschen, aber noch viel mehr Gesichter, denn jeder hat mehrere. Da sind Leute, die tragen ein Gesicht jahrelang, natürlich nützt es sich ab, es wird schmutzig, es bricht in den Falten, es weitet sich aus wie Handschuhe, die man auf der Reise getragen hat. Das sind sparsame, einfache Leute; sie wechseln es nicht, sie lassen es nicht einmal reinigen. Es sei gut genug, behaupten sie, und wer kann ihnen das Gegenteil nachweisen? Nun fragt es sich freilich, da sie mehrere Gesichter haben, was tun sie mit den andern? Sie heben sie auf. Ihre Kinder sollen sie tragen. Aber es kommt auch vor, daß ihre Hunde damit ausgehen. Weshalb auch nicht? Gesicht ist Gesicht. 
:

Auszug aus: Rainer Maria Rilke: Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge (1910).



Foto: © Hella Kiss - All Rights Reserved


Herzlichst


Hella K.



17. September 2012

IMPRESSION

:

Heute ist Herbst. Doch noch welkt er verkleidet
mit saftgrünem Blattwerk. Im Regengrau
blitzt zwar ein Rot. Und ein Gelb. Doch dies neidet,
mit jenseitgem Blick, schon dem Sommer das Blau.

© Jürgen M. Brandtner – 15.09.2012

Foto: © Hella Kiss - All Rights Reserved



Wieder ein schöner Vierzeiler von Jürgen M. Brandtner. 

Ja, der Herbst steigt so langsam auf die Leiter ... 


Ich wünsche Euch einen guten Wochenstart!

Herzlichst

Hella K.




16. September 2012

Seelenblume ...


:
ein kleines stilles Lächeln
WOHLFÜHLMOMENT
Freude in der Seele klingt
Bezaubert von der Natur
die Seelenblume
ihre Blüten öffnet
LEBENSFREUDE

© Sheera


 Foto: © Hella Kiss - All Rights Reserved



Macht es Euch schön!


Herzlichst

Hella K.




8. September 2012

Heute ist das Wassser warm ...


Heute ist das Wassser warm, heute kann’s nicht schaden.
Schnell hinunter an den See! Heute gehn wir baden.
1, 2, 3, die Hosen aus, Schuhe, Rock und Wäsche, und dann, plumps ins
Wasser rein, grade wie die Frösche.
Und der schönste Sonnenschein brennt uns nach dem Bade Brust und Buckel
knusperbraun, braun wie Schokolade.

(Adolf Holst)




Was für ein schöner Spätsommer wir doch im Moment erleben. 
Als ich die Spatzen so vergnügt und ausgelassen baden sah, fiel mir das obige Gedicht dazu ein. 
Es ist ein Kindergedicht - so schön und einfach! 
Irgendwie passt es ... braun sind auch die kleinen Spatzen.

Ich wünsche all meinen Lesern einen schönen Sonntag. 
Genießt dieses schöne, milde Spätsommerwetter und erfreut Euch daran!

Inzwischen ist meine registrierte Leserschar auf 130 gewachsen. Vielen Dank für Eure Treue. 
Ich möchte auch nicht die Besucher vergessen, die im Stillen hier lesen.
 Auch bei Euch möchte ich mich bedanken.
Es ist eine wahre Freude für mich und spornt doch an, weiterzumachen!


Herzlichst 

Hella K.



26. August 2012

Erblüht ...

:
Aufstehen will ich
noch vor der Zeit,
den Knospen zusehen
beim Blühen.
Verweilen will ich
in jeder Blüte,
ehe die Düfte entweichen
in lichtlose Träume
der Nacht.
Dann trage ich
das Blühen
in mir.

(Kerstin Magirius, 16. April 2012)



Foto: © Hella Kiss - All Rights Reserved



Es gibt zwei Arten sein Leben zu leben: 
entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles eines.

(Albert Einstein)


... nachdenkenswert, habt einen wundervollen Tag!!!


Herzlichst

Hella K.



11. August 2012

Die Rose ...

:
Die Rose blüht
im Morgengrauen.
Von nahen will ich
sie beschauen,
jedes Blütenblatt
berühren,
ihre wilde Zartheit spüren.
Die Rose blüht
nicht Ewigkeiten.
Bald schon wird sie
mir entgleiten -
wird verwelken, wird
verwehen,
wie die Sonne untergehen.
Hier, im Garten,
unter Linden,
wird ihr Zauber
mir entschwinden.
Bald schon, bald...
doch jetzt und hier
atme ich den Duft von ihr.

(Kerstin Magirius, 11. Juni 2012)






Heute eine Gedicht von Kerstin Magirius. Kerstin habe ich bei Facebook kennengelernt. Ich mag ihre Lyrik.  Sie hat schon 2 Gedichtbände veröffentlicht. Für die Zukunft haben wir ein gemeinsames Projekt geplant, worüber ich mich sehr freue. Aber zu gegebener Zeit mehr ...

Über Kerstin Magirius könnt ihr mehr auf Ihrer website "Die Nachtwanderin" erfahren ...

Ein schönes Wochenende ...!


Herzlichst 

Hella K.



5. August 2012

Tierisch...


Ich würd so gern ein Vogel sein,
dann könnte ich die Flügel weiten,
nach oben in die Lüfte gleiten
und mich auf dich dort vorbereiten.
Ich würd so gern ein Schweinchen sein,
dann könnte ich im Dreck mich suhlen,
ganz ungeniert am Stert rumpulen
und deine Gunst dabei erbuhlen.
Ich würd so gern ein Fröschlein sein,
dann könnt´ ich schon am Morgen quaken,
ernährte mich von leckeren Schnaken
und käme nachts mit auf dein Laken.




... heute mal etwas "inspirierendes"  ... ich finde es klasse!

Beides, Text und Bild , von Astrid Schulzke

Ihr Buch:  "WIE FRAUEN LIEBEN"! 106 Seiten mit Gedichten über Liebe, Lust und Leid.
Mit Illustrationen von Kurt Schulzke
Demnächst mehr über dieses Buch!

Ich werde in unbestimmten Abständen, das eine oder andere Buch hier vorstellen ...
 mal etwas frischen Wind hier rein bringen ... 

Habt einen schönen Sonntag!

Herzlichst

Hella K.





1. August 2012

Sonnenblume...


Ich möcht
mit deiner Sprache
sprechen
ich möcht
mit deinem Blühen
blühn
ich möcht
mit deiner Farbe
färben
trüber Zeiten
Nebelkleid

© Annemarie Schnitt





Herzlichst


Hella K.




25. Juli 2012

Das Kornfeld...


Als die Saat der Erd entsprossen,
Als der Frühlingswind sie neckte,
Sind wir manchen stillen Abend
Langsam durch sie hingeschritten
Hand in Hand.
Kamen Menschen uns entgegen,
Wollten sie uns überholen,
Ließen wir die Hände locker,
Gingen ehrbar Seit an Seite,
Wie's sich ziemt.
Waren dann die Menschen wieder
Unserm Augenkreis entschwunden,
Fanden schleunigst sich von neuem
Unsre Hände, unsre Lippen,
Wie's so geht.
Da das Feld nun steht in Ähren,
Überall Verstecken bietet
Allerzärtlichstem Getändel,
Wandr ich müde meines Weges
Und allein.

Detlev von Liliencron (1844-1909)



Danke Matthias für die Auswahl des Gedichtes!!!

Ich hoffe, Euch gefällt das Gedicht auch so gut wie mir. 
Wenn man bedenkt, wie alt dieses Gedicht ist ... es passt einfach.



Herzlichst

Hella K.




22. Juli 2012

... Sommergoldenes ...


Blick in die Höhe. -
Sommergoldenes Feuer
Lodert hell im Wind.

© Petros






Da, wo die Sonne heute nicht scheint, genießt die Sonnenblumen. Sie haben viel davon gespeichert ...

Einen lichtvollen Sonntag!

Herzlichst

Hella K.



18. Juli 2012

... Zauberkünstler


Wir sind alle Zauberkünstler.
Es ist in uns gelegt,
die Welt um uns zu verwandeln,
indem wir die Welt in uns verwandeln.
Nicht das was wir sehen,
sondern wie wir es sehen
bestimmt, was wir fühlen.
Der Schlüssel liegt in uns.

(Ulrich Schaffer)






Genießt es...!



Herzlichst


Hella K.


16. Juli 2012

Die Nacht...



Die Nacht holt mich ab
und mit ihr
kommt dieser Traum
vom glücklich sein
der nie enden will
das Schwarz wird zu Weiss
und die
Tränen zu
Kristallen

©dl 1/05




Meine kleine Sommerpause ist vorbei ... 

Vielen Dank für Eure Treue 
und
 neue Leser heiße ich "Herzlich willkommen"! 




Herzlichst

Hella K.





7. Juli 2012

manchmal keine verlorene zeit ...


und manchmal geschieht es
dass du dich ganz zufällig öffnest
nach wochen und monaten und jahren
einmal nicht dies innere fühlen beschweigst
und manchmal geschieht es
dass du im trösten und stützen
verschenkst was so ein heilen erfordert
was spontan einen augenblick schranken befreit
und manchmal geschieht es
du erntest kein ja und erntest kein nein
stehst allein vor unausdeutbarem schweigen
vor mauern aus verletzter verstörender einsilbkeit
und manchmal geschieht es
da setzt sich schweigen auf schweigen
doch man trifft sich als sei gar nichts passiert
und irgendwo treibt dennoch ein kleiner rest hoffnung
denn manchmal geschieht es
ein verrückt unsagbares wunder
und es war doch keine verlorene zeit

© Bernd Pol, 6. Juli 2012





Ich wünsche Euch ein wunder-bares Wochenende!


Herzlichst


Hella K.




4. Juli 2012

Das Glück...


nah ist
und selten zu fassen
das glück
darum schichte die zeit
ohne zurück
blicke vorwärts
gib dich der hoffnung hin
mit glutvollem herzen
und leichtem sinn
lass dich finden
suche nicht nur 
das glück
schwebt auch
in deiner spur

© Edith Hornauer 

Foto: © Hella Kiss - All Rights Reserved



*wundervolle lyrische Gedanken von Edith Hornauer*



Betrachte einmal die Dinge von einer anderen Seite, als du sie bisher sahst;
 denn das heißt ein neues Leben beginnen.
(Marc Aurel) 



Herzlichst

Hella K.




25. Juni 2012

Am Ende...


Am Ende
ist nur noch
die Erinnerung
ans Fliessen
Und sie nimmt
mich mit
ins Licht
der Liebe.
©dl 2/05




... ich mag sie einfach, die Gedichte von Doris L. -  viel Seele und Tiefe ist zu spüren. 
Wer mehr lesen möchte, schaut auf die Seite http://www.sinnliches.ch/.

HERZlichst

Hella K.



20. Juni 2012

Wo Du geliebt wirst ...


Wo du geliebt wirst,
kannst du getrost alle Masken ablegen,
darfst du dich frei und ganz offen bewegen.
Wo du geliebt wirst,
zählst du nicht nur als Artist,
wo du geliebt wirst,
darfst du so sein, wie du bist.
Wo du geliebt wirst,
mußt du nicht immer nur lachen,
darfst du es wagen, auch traurig zu sein.
Wo du geliebt wirst,
darfst du auch Fehler machen
und du bist trotzdem nicht häßlich und klein.
Wo du geliebt wirst,
darfst du auch Schwächen zeigen
oder den fehlenden Mut,
brauchst du die Ängste nicht zu verschweigen,
wie das der Furchtsame tut.
Wo du geliebt wirst,
darfst du auch Sehnsüchte haben,
manchmal ein Träumender sein,
und für Versäumnisse, fehlende Gaben
räumt man dir mildernde Umstände ein.
Wo du geliebt wirst,
brauchst du nicht ständig zu fragen
nach dem vermeintlichen Preis.
Du wirst von der Liebe getragen,
wenn auch unmerklich und leis.

- Elli Michler -



Herzlichst

Hella K.




17. Juni 2012

Hast Du Angst ...


Hast du Angst vor dem Tod?
fragte der kleine Prinz die Rose.
Darauf antwortete sie:
Aber nein. Ich habe doch gelebt,
ich habe geblüht und meine Kräfte eingesetzt,
so viel ich konnte.
Und Liebe, tausendfach verschenkt,
kehrt wieder zurück zu dem, der sie gegeben.
So will ich warten auf das neue Leben
und ohne Angst und Verzagen verblühen.
- Antoine de Saint-Exupéry -




Einen ruhigen Sonntag wünsche ich Euch!


Herzlichst

Hella K.





16. Juni 2012

Wenn der Tag ...


Wenn der Tag
hinter den Bäumen
die Fenster schließt
breitet sich Stille aus.
Meine atemlosen Gedanken
finden in dieser Ruhe,
jenen neuen Anfang
im Schweigen,
den der Tag verwehrt.
Stille, Schweigen,
Gedanken ruhen,
Gefühle entgleiten,
Bewegung erstarrt.
Nichts ist mehr
weil es nichts gibt.
Seele flüstert sich
sanft in das Leben
ergießt sich über das
gepflügte Feld
tränkt das Werden.

Mit jedem neuen Tag
sterbe ich ein Stück
in`s Leben.

©dl 8/04




 Herzlichst

Hella K.



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