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7. Dezember 2011

Die Geschichte des Conte



In Italien lebte ein Graf, der sehr, sehr alt wurde,
weil er ein Lebensgenießer par excellence war.
Er verließ niemals das Haus, 
ohne eine Handvoll (Kaffee)Bohnen einzustecken.
Er tat dies,
um die schönen Momente des Tages bewusst wahrzunehmen
und sie besser zählen zu können.
Für jede positive Kleinigkeit
die er tagsüber erlebte – 

zum Beispiel einen fröhlichen Plausch auf der Straße, 
das Lachen einer Frau,
ein Glas guten Weines –
für alles, was die Sinne erfreut,
ließ er eine Bohne von der rechten in die linke Jackentasche wandern.
Abends saß er dann zu Hause
und zählte die Bohnen aus der linken Tasche,
er zelebrierte diese Minuten förmlich.
So führte er sich vor Augen,
  wie viel Schönes ihm an diesem Tag
widerfahren war, und freute sich. 

Sogar wenn er bloß eine Bohne zählte,
war der Tag gelungen -

es hatte sich zu leben gelohnt.




Ich wünsche Euch einen lebendigen Tag!


Herzlichst 

Hella K.





Kommentare:

  1. Es ist wahr. Und ein gutes Foto!

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  2. sehr schöne nachdenkliche Geschichte,
    einen ruhigen Tag
    wünscht dir die Engelwerkstatt

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  3. Das war eine wunderschöne Geschichte, Hella. :-)
    Sie wird mich durch den Tag begleiten.
    Lieben Gruß von Bina

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  4. wunderschön, danke sehr für die geschichte, sie lädt zum innehalten ein ☺ herzlichst, dana

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  5. Ja, das ist eine wunderbare Geschichte!
    WIrklich zum Nachdenken!
    Viele liebe Grüße von Luna

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  6. Eine wunderschöne Geschichte liebe Hella.
    Ich wünsche dir einen schönen 3. Advent.
    Liebe Grüße Christel

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